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Liebe Kindergärten und KITA’s, liebe Schulen, liebe kleinen und großen Freunde der Teddyklinik,

mit großem Bedauern müssen wir euch heute leider eine traurige Nachricht mitteilen:
Aufgrund der aktuellen Lage rund um das in Deutschland verbreitete Coronavirus SARS CoV2 müssen wir die diesjährige Teddyklinik leider auf unbestimmte Zeit verschieben.

Nach Rücksprache mit verschiedenen universitären Instanzen und Risikoberatung über das Robert-Koch-Institut sehen wir als Medizinstudierende es in unserer Pflicht, unnötige Risiken der Ausbreitung zu vermeiden und unseren Beitrag dazu zu leisten, die Ansteckungsgefahr am Corona Virus so gering wie möglich zu halten.

Die Teddyklinik als solche ist zwar keine Großveranstaltung, dennoch folgen wir den Richtlinien des RKI zur Risikobewertung und den allgemeinen Leitlinien des BZgA, nachzulesen auf

https://www.infektionsschutz.de/coronavirus-sars-cov-2.html

Wir unterstützen mit dieser Bekanntgabe die Haltung mehrerer Experten und möchten auf keinen Fall Panik schüren. Vielmehr möchten wir die Freude und die vielen positiven Erfahrungen aufrechterhalten, die wir Studierende und auch die Kinder jedes Jahr aufs Neue aus der Teddyklinik mitnehmen.

Wir werden Sie natürlich weiterhin auf dem Laufenden halten, sowohl per Mail als auch über unsere sozialen Medien. Besuchen Sie uns deshalb gerne auf unserer Facebook Seite „Teddyklinik Homburg“ oder auf unserem gleichnamigen Instagram Account.

Trotz dieser unbestimmten Verzögerung wird das Team der Teddyklinik weiterhin viel Arbeit und Herzblut in die Vorbereitung des Events stecken, sodass wir hoffentlich bald wieder die Türen für alle kranken Kuscheltiere in Homburg und Umgebung öffnen können.

Denn für uns gilt nach wie vor: Nur ein gesunder Teddy ist ein glücklicher Teddy! 🐻

 

 

Zur Teddyklinik kommen Kinder im Kindergartenalter mit ihren Stofftieren, für das sie sich davor eine Krankheit überlegt haben. Das Stofftier wird dabei von Medizinstudenten ("Teddy-Ärzten") behandelt.

Die Kinder erleben dadurch eine Arzt-Patienten-Situation ohne selbst als Patient betroffen zu sein und verlieren so im optimalen Fall die Angst vor Ärzten. Aber auch die Studenten profitieren davon, denn sie lernen den Umgang mit Kindern als Patienten, sowie ihr ärztliches Handeln in einfachen Worten zu erklären. Erfunden haben's die Norweger. 1999 wurde in Trondheim die erste Teddyklinik eröffnet. Nachdem diese Premiere ein voller Erfolg war, wurde dank der internationalen Verknüpfungen verschiedener Studentenverbindungen die Idee schnell in Europa und der Welt verbreitet. Dies führte dazu, dass die Uni Heidelberg bereits ein Jahr später die erste Teddyklinik Deutschlands ausrichtete. Heute existiert in fast jeder medizinischen Fakultät Deutschlands eine Teddyklinik, sowie in vielen weiteren Ländern.