previous arrow
next arrow
Slider

Vergangenen Freitag trafen sich Vertreter der Kassenärztlichen Vereinigung, des Zentrums für Allgemeinmedizin und des Allgemeinen Studierendenausschusses, um zukünftige Fördermöglichkeiten für Medizinstudierende zu diskutieren, die sich potentiell niederlassen möchten.

Der AStA-Außenreferent Tizian Jahreis bat um ein gemeinsames Gespräch und brachte dabei die Anliegen der Studierendenschaft vor. Diese wünsche sich eine finanzielle Unterstützung bei der Famulatur, da es vielen nicht möglich sei, neben dieser in den Semesterferien zu arbeiten. Auch Veranstaltungen während des Semesters würden eine große Nachfrage haben, gerade zu den Themen Gründung und Finanzierung einer eigenen Praxis.

V.l.n.r.: Désirée Gisch, Tizian Jahreis, Martina Schneider, Dr. Joachim Meiser, Prof. Johannes Jäger

 

Dr. Joachim Meiser, seit 2011 stellvertretender Vorstandsvorsitzender der Kassenärztlichen Vereinigung Saarland, liegt die studentische Nachwuchsförderung sehr am Herzen. Deshalb werden ab sofort beide Famulaturen, die im ambulanten Bereich im Saarland abgeleistet werden, mit je 500,- € honoriert, unabhängig davon, ob diese bei einem Hausarzt oder einem niedergelassenen Facharzt absolviert würde. Beim Treffen im Zentrum für Allgemeinmedizin wurde Dr. Meiser von Frau Martina Schneider begleitet. Zusammen wollen sie im Herbst 2019 ein Wochenendseminar für Medizinstudierende organisieren. Dabei sollen praktische Übungen wie Sonographie, EKG und Nahtkurse mit interessanten Vorträgen zum Thema Niederlassung kombiniert werden.

Désirée Gisch und Prof. Johannes Jäger vom Zentrum für Allgemeinmedizin brachten viele Anregungen in die Diskussion ein. Auch sie sehen in der Nachwuchsförderung eine wichtige Aufgabe der KV, da viele Niedergelassene in den nächsten Jahren aufhören würden. Bei der Organisation des Wochenendseminars und Vorträgen während des Semesters boten sie ihre Hilfe an.